spauwen

Paul Spauwen und Elisabeth Spauwen-Micka

By peter, 28. April 2016

Von wo kommt Ihr ursprünglich her?
Paul: aus den Niederlanden
Elisabeth: aus dem 9. Bezirk in Wien

Wie war Euer Weg hierher?
Paul: während meines Medizinstudiums war ich auf einem Studentenkongress in Mariazell „Randgebiete der Medizin“. Elisabeth war als Soziologiestudentin auch dort. Wir haben uns kennen gelernt, 1971 geheiratet, dann 39 Jahre in Holland gelebt und sind vor 6 Jahren nach Hadersfeld gezogen.
Elisabeth: Ich bin also nach der Hochzeit ausgewandert und vor 6 Jahren wieder remigriert. In Hadersfeld wurde damals gerade das Gasthaus meiner Großeltern – das Gasthaus Aigner – von der Bank versteigert und wir konnten es erwerben. Da haben wir unser Haus in Holland verkauft und sind ganz hergezogen. Unser Sohn ist Architekt und er hat unter Integration des alten Gasthauses unser neues Haus geplant. Dafür hat er auch einen Architekturpreis gewonnen.

Womit beschäftigt Ihr Euch bzw. was ist Euer Beruf?
Paul: ich bin noch als Facharzt für Plastische Chirurgie aktiv (Spezialgebiet Lippen-Kiefer-Gaumenspalten). Ich arbeite sowohl im Wiener Wilhelminenspital als auch in Bangladesch und Indonesien. Dann beschäftigt mich die Dorferneuerung Hadersfeld, hier vor allem die Projektgruppe Wanderwege. Außerdem noch das Singen im Schlosschor Hadersfeld, Wandern und Radeln.
Elisabeth: ich bin von der Ausbildung Soziologin und war Direktorin einer psychiatrischen Einrichtung, jetzt übe ich Kommissionstätigkeiten aus; einerseits an der Med-Uni Wien, andererseits in einem Arbeitskreis „mittelfristige Lösungen der Flüchtlingsproblematik“. In der Dorferneuerung Hadersfeld bin ich auch aktiv und habe zwei Projekte in Bangladesch: ein Projekt für Augenoperationen und den Aufbau einer Schule.

Was schätzt Ihr am Ort hier besonders?
Paul: die Natur: ein liebens- und lebenswertes Gebiet im Wienerwald – und die Kultur: die Nähe zu Wien.
Elisabeth: Ich schließe mich an. Finde es außerdem sehr schön, auf dem Grund meiner Großeltern wohnen zu dürfen. Der ist seit 180 Jahren im Familienbesitz, hier sind meine Wurzeln.

Was wünscht Ihr Euch persönlich in den nächsten Jahren für unseren Ort?
Paul und Elisabeth: wir haben einen längerfristigen Wunsch: einen Ortskern für St.Andrä-Wördern – am besten statt des Kreisverkehrs. Die Natur und ein gesundes Lebensklima sollen erhalten bleiben.

Eure Lieblingsspeisen ?
Paul: Putenpariserschnitzel mit Bratkartoffeln und nachher Crème Brulée
Elisabeth: Ich habe keine Lieblingsspeise, aber ich liebe Saisonales: im Frühjahr Spargel, im Sommer Schwammerl, im Herbst Wild usw.

(Lebens-)Motto:
Elisabeth: Chancen erkennen und nützen
Paul: Bewegt sein und bewegen

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