Origami Kraniche für den Weltfrieden

© Karin Altmann

Beim nächsten Weltcafé (Fr., 18. Jänner 2019, 17 bis 20 h) und Kochabend (Sa., 2. Februar, ab 18 h) falten wir Origami-Kraniche für eine Ausstellung im Papiermachermuseum in Steyrermühl, die von Kunstwissenschaftlerin Karin Altmann kuratiert wird:

Die Ausstellung „Thousand Paper Cranes for a Wish“ basiert auf der Lebensgeschichte des in Hiroshima geborenen Mädchens Sadako Sasaki (1943-1955) sowie der alten japanischen Legende, welcher zufolge jeder Mensch, der eintausend Origami-Kraniche faltet, einen Wunsch erfüllt bekäme. Sie ist ein stiller Verweis auf unsere Hoffnungen, Träume und Visionen sowie auf die menschlichen Bedürfnisse und Sehnsüchte nach Sicherheit, Frieden und Freiheit.

Ach wie gut, dass niemand weiß…

Sa. 1. Dez.,  17 h  Grenzenlos Puppentheater – ab 18 h Kochabend

DORFPLATZ
Josef Karner Platz 1

„Ach wie gut, dass niemand weiß…“ – kommt Dir das bekannt vor? Karin Duit hat mit dem Grenzenlos Ensemble ein altes Märchen neu inszeniert. Für Kinder ab 3 Jahren – Eintritt: Spende.
Gleich im Anschluss an das Puppentheater können Kinder und ihre Eltern oder Großeltern gemeinsam Kekse backen.
Oder zu kochen beginnen: Bring Deine Zutaten mit, lass andere (Gemüse) mitschneiden und koche für etwa 6 bis 8 Personen.

Grenzenlos Vorstand neu gewählt

Am letzten Wochenende im Oktober 2018 fand die heurige Grenzenlos Klausur im Landhotel Yspertal statt.
Dabei wurde unter der feinen Moderation von Renate Sova der Vorstand soziokratisch neu gewählt:
Im Bild sitzend der neu gewählte Vorstand (von links nach rechts): Bernadette Jaquemar-Pour (Stellvertreterin der Schriftführerin), Adelheid Follner (Schriftführerin), Barbara Resl (Stellvertreterin des Obmannes), Peter Mlczoch (Obmann), Wolfgang Zeppelzauer (Kassier), Alper Cek (Stellvertreter des Kassiers). Ganz vorne links: Renate Sova

Update zum ÖJAB-Heim

Das ÖJAB-Heim Greifenstein, in dem rund 50 erwachsene AsylwerberInnen untergebracht waren, war mit Ende Juni 2018 geschlossen worden. Für uns von Grenzenlos war dies ein schwerer Verlust, denn der Verein hatte in jahrelanger Arbeit intensive Kontakte zum Heim, seiner Leiterin Marianne Haider und seinen BewohnerInnen aufgebaut.
Das Haus in Greifenstein wurde in den letzten Monaten seitens der ÖJAB innen renoviert und am 16. Oktober 2018 wurde es – unter neuer Leitung –  offiziell als Heim für bis zu 48 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) wieder eröffnet. Die Jugendlichen sollen pädagogisch betreut werden und Deutschunterricht und Ausbildungsmöglichkeiten erhalten.
Die Geschäftsführung der ÖJAB hat uns versichert, dass auch noch Platz für einige ehemalige (erwachsene) Bewohner wäre, soferne sie mit den neuen, strengeren Regeln einverstanden wären.

Konzert: Mitch Walking Elk

Seit 20 Jahren unterlegt Walking Elk – der indianische Bob Dylan – seine Protestlieder mit Blues- und Latin-Rhythmen, überquert spielend die Brücke zu World Beat und Classic Rock und singt in den verschiedenen indianischen Muttersprachen. Die Texte seiner Lieder spiegeln die Jahre seiner Arbeit als politischer Kämpfer für die Rechte der indianischen Völker und als Umweltaktivist wieder.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Indianer Nordamerikas.

kein Abschiedsfest für das ÖJAB Haus

Das Haus für rund 50 Asylwerbende in Greifenstein soll in Kürze geschlossen werden. Es ist  nicht nur für die dort Wohnenden bzw. Arbeitenden wichtig, sondern auch für die Gemeinde St. Andrä-Wördern und das gute Zusammenleben von Menschen aus vielen unterschiedlichen Kulturen.
Dieses Haus ist seit vielen Jahren ein gutes Beispiel für funktionierende Integration im Zusammenwirken mit der Zivilgesellschaft, die Deutschkurse organisiert und dem Verein Grenzenlos St. Andrä-Wördern.
Die BewohnerInnen des Hauses schätzen sich glücklich, in einem Haus mit wundervollem Naturgarten (Gartenprojekt der Heimleiterin Marianne Haider), neben der Donau und in Wien-Nähe gelegen zu wohnen.

Grenzenlos hat unter #aufstehn eine Petition online gestellt, die von der ÖJAB (Österr. Jungarbeiterbewegung) die Erhaltung dieses Standortes als Wohnhaus für Asylwerbende fordert und für eine entsprechende, vorübergehende Unterbringung der derzeitigen BewohnerInnen während der notwendigen Sanierung zu sorgen!

Am 24. Juni 2018 feierten Teammitglieder, BewohnerInnen und Freundinnen und Freunde ein nostalgisches Fest. Fotos unter:

https://photos.app.goo.gl/R1aTiN1oLGV3n4c79

Wenn Du schon beim Fotoschauen bist, hier noch einige Fotos vom 30. Dorffest in St.Andrä-Wördern (15. bis 17. Juni 2018):

https://photos.app.goo.gl/HMg7G1mNHMFLWPQF9